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Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.



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Presseerklärung

Dem Europäischen Parlament sei dafür gedankt, daß es "die Christenverfolgung in mehreren Ländern verurteilt" (ZENIT.org vom 23. Nov. 2007). Der Zusamenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V. (ZpV) stimmt dem stellvertretenden Parlamentspräsidenten Mario Mauro zu, daß die "Religionsfreiheit eine Art 'Bewährungsprobe'" darstellt, ob nämlich "alle anderen Freiheiten und Menschenrechte respektiert werden".

Der ZpV erinnert daran, daß die Katholische Kirche durch ihre höchsten Würdenträger, vor allem durch den Papst, immer wieder die Einhaltung der Religionsfreiheit eingefordert hat. Er bittet die Vertreter des Europäischen Parlamentes, sich der verfolgten Christen weiterhin anzunehmen und für ihre Rechte einzutreten. Die in der Pressemeldung von ZENIT erwähnten Länder oder Personen sind hauptsächlich muslimischer Provenienz, was die Frage aufwirft, ob mit solchen Ländern oder Menschen tatsächlich dauerhafte Vereinbarungen zu treffen sind, da deren Einhaltung und Befolgung nicht gesichert erscheint.

Der ZpV erkennt an, daß das Europäische Parlament sich in der Resolution vom 15. November 2007 "von jenem säkularen Fundamentalismus getrennt (hat), dessen Europa immer mehr beschuldigt wird". Es ist wünschenswert, daß dadurch die Ausführungen des Europarates vom 8. Juni 2007 in seinem Report über "State, religion, secularity and human rights" zu den "Formalen Beziehungen zwischen Staaten und Religionen" durch die Resolution des Europaparlamentes abgemildert bzw. ganz unschädlich gemacht werden. So könnte die Feststellung des ZpV vom 22. Okt. 2007 zum Report des Europarates unwirksam werden: "Gewissensfreiheit soll es ... nicht mehr geben, weil sich der Europarat immer mehr zur einzig gültigen moralischen Instanz Groß-Europas aufschwingt." Der erste Schritt in die richtige Richtung scheint jetzt getan.

Bonn, 23. November 2007